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Rafting

Blog en Chile | admin @ 10. April, 2010 um 10:20

Also auf zum Rafting!

Alles in allem eine sehr gut durchorganisierte Tour von den Jungs, bei denen wir das gebucht hatten. Gab erst frühstück, dann 2 1/2 Stunden raften, Mittagessen irgendwo am Fluß im Regenwald und dann noch mal 1 1/2 Stunden raften. Die Tour ging echt durch super geilen primär Regenwald, Canyons und war mit insegesamt 4 Stunden echt lange. Nur der Wasserstand war etwas zu gering, so dass es die meiste Zeit nicht super schnell abging. Bis auf 10 Minuten vor Schluß. Ich glaube ja auch, dass unser Rafting-Führer es ein wenig auf mich abgesehen hatte, da ich bestimmt dreimal gefragt hatte, wann’s denn endlich nen bisschen schneller wird.

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Alos, in der sog. Waschmaschine (ne fiese Stromschnelle), anstatt einmal durchzufahren wie alle anderen Boote, steuerte es uns immer wieder hinein. 4 oder 5 Mal. Und ich habe jedes Mal gemerkt, dass ich bei der Drehung in die Waschmaschine extremen Belastungen ausgesetzt war und ich mich gerade noch halten konnte (ging komischer Weise nur mir so, Susanne fand’s total easy, saß aber auch auf der anderen Seite). Bis auf’s die letzte Mal natürlich, da hat’s mich rausgehauen. Als einzigen. Da war ich dann nun in der Waschmaschine mit meiner Rettungsweste in ein paar Dezimeter tiefem Wasser voll mit Steinen und brutal schneller Strömung. Ich wußte natürlich nicht wo oben und unten ist und als ich es rausgefunden hatte,  sah ich nur, wie mich das Rafting-Boot gerade überfährt und mich schön in die Felsen drückt. Nach diesem Schock hatte ich dann wieder das Boot gesehen und versucht hinzuschwimmen (es blieb beim versuch, wegen Strömung usw) und hab mir dabei natürlich schön die Knie gegen die Steine im Wasser geschlagen…und da fiel mir dann doch ein was der Rafting-Futzi in der Einführung meinte: “Wenn ma einer über Bord geht, auf den Rücken drehen und sich durch die Rettungsweste von der Strömung mitziehen lassen”! Hat er recht gehabt, hat nämlich dann auch nicht mehr wehgetan. Dann sah ich endlich das Paddel meines us-amerikanischen Boots-Kollegen, welches er mir entgegengestreckte und hat  mich dann nach ein paar Sekunden etwas ruhiger Fahrt wieder ins Boot gezogen hatte. Er hat mir das alles mit einem “We did it all! YES!” gedankt…getreu dem Motto, dass so ein Mann über Bord einfach noch gefehlt hatte bei unsere Tour.

Von mir gab’s leider kein Bild bei der Aktion, aber von nem andern Boot an ner anderen Stelle….aber so ähnlich sah es bei mir wohl auch aus

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Mein Rafting-Führer fand’s weniger spektakulär, eher meinte er, dass ich Deutschland nun von der Waschmaschin im Rio Pacuare erzählen könnte. Ich glaube, er hat sich gefreut, dass einer raus ist, schließlich ist er so lange wieder reingesteuert, bis einer über Bord ging. Naja, dass gerade ich das war, war ein wenig Pech, aber erzählenswert ist es auf jeden Fall. Hier das Reslutat – zwei Tage später noch:

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Regenwald und Karibik

Blog en Chile | admin @ 21. März, 2010 um 9:54

Dann wieder Busmarathon und zwar von der Pazifikküste in die Karibik (Atlantikküste).

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Im Vergleich zu Südamerika geht hier wirklich für jede Reise, egal wie weit, immer ein kompletter Tag drauf. In Südamerika konnte man oft nachts fahren. Hat man ne Übernachtung gespart und war am nächsten Tag  woanders. Zwar auch nicht gerade unanstrengend, aber effektiv. Hier fährt alles morgens in der früh los (4-6 Uhr) und man muss hoffen die Anschluss-Busse zu bekommen. Klappt meistens nicht, deswegen geht immer ein kompletter Tag drauf (wird ja wie gesagt auch ab 17 Uhr dunkel, da sind die Tage auch nicht so lang). Diesmal haben wir uns sogar gesplittet mit halber Strecke abends nach San Jose und die andere Hälfte am nächsten Tag, War trotzdem erst um 15Uhr da, was ja fast abend bedeutet, wenn man um 4Uhr aufsteht und es so füh dunkel wird.

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Aber jetzt sind wir zumindest in Tortugero - Regenwald. Merkt man daran, dass es hier die ganze Zeit regnet, aber trotzdem warm ist. Straßen hierher gibt’s nicht, nur ne 45min Speedboatfahrt (zumindest die costa-ricanische Variante davon) , alleine die war schon der Besuch wert.

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Trotzdem ist Regen dadurch nicht viel besser; alles naß und wird nie trocken. Also Kompakt-Programm, um schnell weiter zu kommen. Am nächsten Morgen um 5 Uhr Kanu-Tour durch die amazonas-ähnlichen Kanäle. Tier gab’s zwar nicht zu sehen (bei Regen sind die auch lieber zu hause) aber durch die Kanäle zu paddeln hatte auch schon was einzuigartiges.

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Und dann ging’s kurz danach auch schon wieder weiter mit einer 5 Stunden Boostfahrt an die südliche Karibikküste.

Hab auf der Tour sogar dann doch nen Kaiman gesehen.

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Aber 5 Stunden in dieser Nußschale ging schon an die Belastungsgrenze – der monotone Motor, die super harten Plastik-Hart-Schalen-Sitze und der Regen haben es nicht gerade sehr komfortabel gemacht. Aber wann fährt man schon mal durch den Dschungel?

hier bei der Abfahrt

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und 5 Stunden Später

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Die Hoffnung, dasss an der Karibik nicht regnet, wurde leider nicht bestätigt.

Jetzt sitzen wir in Cahuita bei Regen und müssen feststellen, dass die Pazifikküste doch wesentlich schöner war. Vorallem unsere 5 Tagesaufenthalt in Samara.

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Aber wir haben noch Zeit und eigentlich wollten wir nur noch eien Tag Rafting machen und den Rest der Zeit wieder an nem schönen Strand chillen. Also Rückkehr nach Samara ist nicht ausgeschlossen. Das dafür wieder ein ganzer Reisetag drauf geht, stört zwar ein wenig, ist es aber auf jeden Fall wert.

Aber nen schönen Ausblick von unserem Zimmer gab’s…auch wenn die Brandung schon fast wieder zu laut war mich…bin das ein oder andere Mal von der ein oder andere heftigen Welle geweckt worden

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Aber erstmal die Strände hier vor Ort auskundschaften. Und siehe da, ganz schnell stößt man auf eine Horde fressender und schreiender Brüllaffen am Strand.

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und die Ober-Brüllaffen

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auf das Bild klicken, und je nach Geschwindigkeit ein wenig warten (14mb)!!!!

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auf das Bild klicken, und je nach Geschwindigkeit ein wenig warten (17mb)!!!!

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Hier noch ein paar weiterer Impressionen von diesem tropischen Strandstück.

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Fairerweise muss man sagen, dass der Strand zum Teil zu einem Nationalpark  gehört und eben nicht direkt in dem kleinen STädtchen (5min zu Fuß). Das hat allerdings den Umstand, am Strand bis zum Ende des Urlaubs chillen, etwas erschwert, weil einfach Strand und Dorf getrennt sind und es an der nötigen beach-atmo gefehlt hat.

Aber das Dorf an sich hat schon entscheidende Unterschiede zum Pazifik. Mehr Afros, mehr Musik (vorzugsweise Reggaeton) und mehr Gras. Man könnte sagen, einfach etwas mehr Jamaica, Paryt und Action, dafür weniger am Strand rumhängen. Außerdem regnets!

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Also der Entschluß steht. Am nächsten Tag Rafting mit Fahrt nach San Jose und von dort wieder zurück nach  Samara zum entspannen.

Äffchen-Party

Blog en Chile | admin @ 8. März, 2010 um 1:04

Also nun, nach den wohl 5 schönsten Strandtagen, die ich je hatte, wollten wir dann doch mal weiter, um was zu sehen. Und zwar die Äffchen und Faultiere.

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Am besten eignet sich für so etwas dann doch ein National Park, in dem die Tierchen sich schon frei bewegen, aber durch die Wanderwege schon an die Touris gewöhnt sind. So hat man doch etwas das Gefühl, die Viehcher in freier Wildbahn zu sehen, ohne dass sie beim kleinsten Geräusch davon hüpfen (OK, das Faultier hüpft nicht wirklich, aber die Affen!)

Aber erst mal Regen…zum Glück nur der Abend bei der Ankunft…hatte schon ganz vergessen wie Regen aussieht.

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(ich gebe zu auf dem Bild erkennt man gar nicht das es regnet, aber nicht umsonst haben sich alle unterm Dach am Busbahnhof zusammen geschart)

Schließlich haben wir den Ausflug zum National Park so gut getimed, dass wir Sonntag ankamen und dann rausfanden, dass der Park Montags geschlossen bleibt, um den Tieren wenigstens einen Tag in der Woche Erholung zu geben. Also schön einen Tag abhängen in einer etwas unspektakulären Küstenstadt (eher Städtchen). Wir haben die Costa Ricaner vom ersten Tag gesagt: Costa Rica ist nicht für seien Städte berühmt, sondern für die Natur und Strände! Merkt man hier auch.

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Am nächsten Tag dann

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wobei man sagen muss, dass das obige Totenkopfäffchen immer noch sehr schreckhaft ist, also Glück gehabt, dass er wenigstens einmal über uns geklettert und nicht sofort abgehauen ist…

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den folgenden Kollegen hat man eher gehört als gesehen, Brüllaffe

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nur die Faultiere waren leider etwas zu weit weg, um die genau Anzahl von Fingern überprüfen zu können, aber sie haben mich zumindest sehr an E.T. erinnert.

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und zu guter Letzt die neugierigen und etwas öfters zu sehenden Weiß-Kapuziner-Äffchen

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Super Beispiel von Evolution, da die in diesem Park sich so auf die Besuchergruppen eingestellt haben, dass sie eindeutig cleverer waren as der homo sapiens sapiens.

Vier, fünf spielen irgendwo in den Ästen auf Augenhöhe rum, während sich die Touristen-Paparazzis sich darum gruppieren. Dann kommen von oben oder hinten andere und haben mal ganz spontan die Keks aus Susanne’s Seitentasche des Rucksacks geklaut und schwups, war er weit weg und irgendwo oben im Baum mit unseren Keksen!

Gleiches Schauspiel am Strand ein paar Meter weiter. Da es sich einfach anbot ins Wasser zu gehen bei der Hitze, liegen nun mal Klamotten, Handtücher und Rücksäcke am Strand. Wenn keiner in der Nähe war, sind die kleinen Äffchen schnurstracks zum Rucksack, Reißverschluss aufgemacht und irgendwas essbares rausgenommen. Selbst als wir uns von dem Keksschock erholen wollten und kurz auf nem Baumstamm saßen kam schon wieder einer von hinten an den Rucksack und wollte ihn aufmachen. Haben es diesmal allerdings noch rechtzeitig gemerkt.

Also Punkt 1: Seit wann können Affen mit Reißverschlüssen umgehen?

Punkt 2: Seit wann sind menschlich produzierte Keks Hauptnahrungsquelle von Primaten im Regenwald?

Wahrscheinlich seitdem fast tägliche hunderte Touris durch den Park laufen…aber auf der anderen Seite, wenn es nicht so wäre, hätten wir die außer vielleicht im Zoo, auch nie gesehen. Lustig war es auf jeden Fall und ich glaube die Nahrungskette haben wir durch die Kekse nicht durcheinander gebracht, dafür passiert es zu oft und sie sind voll darauf angepasst.

Auf jeden Fall wurden wir von nen paar kleine Weiß-Kapuziner Affen verarscht.

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Samara – Strandnachtrag

Blog en Chile | admin @ 4. März, 2010 um 0:29

Sonst gibt’ auch nicht viel zu berichten von den letzten Tagen, außer dem entspannten Daseins und das wir immer noch am Strand in Samara sind. Hatten sogar überlegt nen Surfkurs zu machen, naja daraus wurde dann doch nix, aus Angst vor zuviel Stress ;)

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Ausserdem gab’s viel zu erleben, der besoffene Pferdereit-Fuzzie

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Die örtliche Polizei

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Hier übrigens der Blick von der Terasse vorm Zimmer

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lustige Fahrrad-Fahrer

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Surf-Nachschub

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und Hängematten-Märkte

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und natürlich unsere Lieblingsechse, die jeden Tag an der gleichen Stelle neben dem Obstladen unterwegs war

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Aber nen Roller haben wir uns dann doch noch geliehen, um mal die anderen Buchten auszuchecken

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War aber wieder so ne grandios geplante Tour, dass sie mehr oder weniger nicht so erfolgreich verlaufen ist. Denn bis auf unser kleines Örtchen hat wohl nix in dieser Gegend ne Asphaltstraßenanbindung und mit so nem Scooter-Roller die ganze Zeit über Schotter-Buckel-Pisten zu holppern, schockt nicht all zu sehr, vor allem wenn das ein oder andere Straßenschild fehlt.

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Dadurch sind wir unwissend immer schön tiefer in die Berge reingefahren und haben uns immer mehr gefragt, wo denn das Meer bleibt. naja, irgendwann wurden wir dann aufgeklärt.

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Halt nur ne Stunde zu spät und somit mussten wir alles zurück.

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Zudem kam, dass dann die einzig andere Bucht, die noch zeitlich vor der Dunkelheit möglich war, von nem knietiefen Fluss abgeschnitten war und wir mit unserem fetzigen Roller leider nicht passierbar war.

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Also den ganzen Tag fahren für 0 Ergebniss. Aber wir haben was vom Land gesehen, auch sehr schön…und fahren macht ja auch Spass

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Wie entfliehe ich dem deutschen Winter Pt. II

Blog en Chile | admin @ 23. Februar, 2010 um 3:41

Ja, ich weiss, der Philippinen Blog ist noch nicht mal beendet und schon kommen wieder neue, andere verworrenen Beitraege, aber Philippinen wird bei Gelegenheit nachgereicht, oder auch nicht ;)

Wie auch immer Costa Rica:

Um´s kurz zu machen, nach der Ankunft in San Jose war nicht viel zu holen, ausser dasss mit ueber 20Grad warmer als in Deutschland war.

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San Jose ist fuer eine Hauptstadt recht klein und beschaulich und fuer mehr als einen Tag nicht zu gebrauchenm ausser man will sich im Hostel mit unzaehligen Amis oder Kanadiern anfreunden (was in der Tat auch nicht wirklich so schwer ist, bei der Offenheit).

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Da die Infrastruktur  in Costa Rica aber so aufgebaut ist, dass man eigentlich alles von San Jose erreichen kann, allerdings die Staedte untereinander kaum verbunden sind, werden wir eh noch einmal der einen oder anderen Tag hier verbringen mussen.

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Also naechste Station Cartago. Ebenfalls im costa ricanischen Mittelgebirge, Hochland oder wie auch immer gelegen. Umd schon am zweiten Tag gab´s den ersten klassischen Touri-Anfaenger-Fehler: Selbstueberschaetzung! Aber was soll man machen, wenn der Nationalpark, zu dem man moechte, 12km vom Bus entfernt ist?

Laufen! Trampen hat bis auf 500m nicht geklappt. Also ist man eigentlich schon mal fertig bevor man den Nationalpark erreicht hat. Danach im selbigen noch weiter hiken macht den Gesamtzustand auch nicht gerade besser.

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Aber das beste kommt ja  noch. Auf dem Hinweg sind wir ueber ein recht ausgetrocknetes Flussbett gekommen.

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Danach gings immer bergauf, bergab. Im Nationalpark waren wir irgendwann wieder am Flussbett und dachten uns, dass es bestimmt spannender und kuerzer ist, das darin zurueckzugehen bis zu obigen Bruecke, als den ganzen beschwerlichen Weg zurueck zu marschieren, weil Fluesse ja in der Regel eher leicht abschussig sind. Problem war nur, dass es hier gerne mal um halb sechs dunkel wird (gegruesst seine die Philippinnen) und es schon halb drei war. Und Flussbett-gespringe zieht sich und nachdem wir schon ne Stunde unterwegs waren, keinen Plan hatten wo wir waren, allerdings noch nicht weit, weil keine Bruecke weit und breit, und schon mehrere Male die Schuhe aus und anziehen mussten, weil der Fluss doch nicht so easy passierbar war an manchen Stellen, kam ein bisschen Panik durch.

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Im dunklen in einem Flussbett zu uebernachten ist jetzt nicht gerade mein Traum, vorallem weil es nachts auch noch empfindlich kalt werden kann…insbesondere mit kurzer Hose.

Also kurzer Hand entschlossen umzudrehen, an einer Stelle wo wir auch ohne oder mit Schuhen nicht mehr haetten durch waten koennen. Unsere einzige Rettung war die Hauptstrasse (eher Schotterpiste) im Nationalpark auf der man auch haette nachts noch irgendwie eher gehen koennen. Zum glueck gab´s vorher noch nen Pfad zur Strasse, so dass wir nicht die alles zuruecklaufen mussten. Aber trotzdem, wie man sieht, recht anstrengend alles

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Zum happy end musste wir dann zum glueck noch nicht mal zuruecklaufen, da 4 Costa Ricaner/innen uns auf ihrem Jepp mitgenommen haben, danach noch was zusammen essen waren und somit der erste erfolgreiche Austausch mit locals den Tag noch sehr schoen gestaltet hat.

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Somit war um 10Uhr ins Bett gehen, das beste was uns passieren konnte an diesem Abend. Man hat am naechsten Tag schon gemerkt, dass das alles ein guter, aber anstrengender Start in den Urlaub war.

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Der naechste Ausflug auf nen Vulkan wurde aufgrund schlechten Wetters verschoben, was heisst schlecht, bewoelkt halt. So dass es ein schoener Reisetag wurde mit 1 Stunde fahrt, 6 Stunden warten und wieder 4 1/2 Stunden fahrt.

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Die Reise ging in ein kleines Kaff zwischen zwei Nebel/Regenwaelder irgendwo im nirgendwo, namens Monteverde. Allein die Fahrt hat schon gezeigt, dass man wo ganz anderes ist, schliesslich hat der Bus fuer die letzten 22km Schotterpiste 1 1/2 Stunden gebraucht! Stolze Leistung fuer die paar Meter. Dort angekommen fuehlte man sich in einer kleinen Parallelwelt. Seit zwei Stunden Fahrt nichts mehr gesehen ausser Huegel, Straeucher und der Schotterpiste. Und dort gab´s dann alles: Supermaerkte, Internet, drei Banken und vorallem unzaehlige Amis. Aber nicht zum ersten Mal musste ich feststellen, dort wo es schoene und erschlossene Natur gibt, dort sind auch die touristischen Enklaven. Ob man will oder nicht. Damit abgefunden war der Rest auch sehr schoen

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Und um dem touristischen Treiben noch etwas wirtschaftliche Unterstuetzung zu geben, haben wir mal eine Tour durch die Baumkronen gemacht…

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noch ne Schweitzerin und nen Peruaner kennengelernt und am naechsten morgen um 4Uhr weiter nach Samara, einem angeblichen Traumstrand.

Der Weg dorthin war (O-Ton vom Hostel Typ “Pain in the ass”) weil wie gesagt ausser von San Jose fast nirgendwo direkte Busverbindungen bestehen. Nur zwischen direkt benachbarten Staedten/Kreuzungen. Also den Bus um 4Uhr zu irgendeiner Kreuzung genommen (2 Stunden)

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Das dumme ist, angeblich sollte um 7Uhr der Anschluss-Bus kommen, kam aber nicht. Also sitzt man da an der Panamricana, schaut sich im Sekunden Takt die vorbeirauschenden Trucks an und fragt sich, ob da irgendwann ein Bus kommt.

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Natuerlich weiss auch niemand ne Fahrplan (es gibt wohl auch keinen richtigen) und die die was gesagt haben, haben wohl auch mehr geraten oder irgendwas gesagt, um etwas gesagt zu haben. Nach langem langem warten und der Skepsis wie es jetzt weitergehen soll, so in middle of nowhere, kam dann doch ein Bus, der fast direkt dorthin fuhr und keiner auf der Rechnung hatte. Einfach aus dem Nichts. Und das noch schneller als geplant, weil wir nicht zweimal umsteigen mussten.

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Also keine Ahnung, haben den Bus genommen, den es eigentlich gar nicht gibt, aber sind jetzt hier:

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Und das nun schon fuenf Tage, weil es einfach ein perfekter Traumstrand ist. Warmes Wasser, perfekt zum baden, da keine Steine, Palmen am Strand, und nicht so super viele Amis. Klar gibt es sie, auch mehr weisse generell als locals, aber es sind insgesamt wenige und alle sehr relaxt. Also alles in allem ein super chilliger Strandurlaub, da wir auch noch direkt am Strand wohnen, keine 5m bis zum Sand und je nach Gezeiten 20 -50 Meter zum Wasser, kann man super mit Meeresrauschen einschlafen und zum aufstehen ins Wasser huepfen. Nur zwischen 10 und 14Uhr sollte man die Sonne meiden, sonstg verglueht man…und wer will hier schon als krebsroter Neuling auffallen?

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So long, es geht weiter in so ne Art Regenwald Strandregion mit den lustigen Weisskapuziener-Aeffchen und dem Dreifinger-Faultier (die Finger zaehl ich persoenlich auch nach). Ich bemueh mich um Bildnachweise.

Costa Rica…

Blog en Chile | admin @ 13. Februar, 2010 um 19:18

…ist in Arbeit und kommt bald mit ganz vielen Bildern….die Hitze macht einen etwas internettraege!

und weiter geht’s…

Blog en Chile | admin @ 3. Februar, 2010 um 22:47

ja ich weiß,

die Philippinen Story ist noch nicht beendet, aber Zeitmangement-Probleme und andere Umstände haben dazu geführt, dass ich nix mehr schreiben konnte…aber egal, denn nun geht’s weiter nach Costa Rica und die ersten Bilder folgen bestimmt bald…

Wie immer einer kurzer Wetterausblick: max 38° und min 21°! Was will man mehr?

Philippinen pt. III

Blog en Chile | admin @ 3. Januar, 2010 um 8:10

So weiter geht’s mit dem kleinen Philippinen Tagebuch….

zur Erinnerung…

um die rote Route geht’s jetzt:

Karte

nach dem kleinen etwas kurzfristig abgebrochenen Schlenker nach Leyte (wegen fehlender touristischen alternativen ausser den kleineren Provinz-Nester), gab’s nen kleinen Reisetag, um moeglichst schnell weit weg zu kommen…ins relative fortschrittliche Dumaguette

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fortschrittlich in Sachen, nicht von jedem Eingebohrenen ein “Hey, Joe” oder “Sir, where are you going?” hinterhergerufen zu bekommen (was sonst ueberall schon alltag und somit recht nervig war)

also ab auf’s Motorrad der lokalen Taxi-Motorrad-Unternehmen  und die Gegend erkundet…z.B. zu den “Twin Lakes”

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wir der Name schon sagt, gibt es zwei davon, den hier:

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und den hier:

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am nächsten Tag haben wir uns dann ma lieber eigene Motorräder gesucht, da die Leihpreise für die Dinger ma billiger sind, als der Transport am Tag zuvor zu den zwei Seeen…diesmal bin ich auch mal selber gefahren…war ja auch nicht so schwer im Endeffekt

diesmal waren Wasserfall und die Umliegende Provinz auf dem Plan…wo jetzt genau was war, weiß ich auch nicht mehr, deswegen die kleine Bilderreihe

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ein weiterer preis-technisch unschlagbares Argument auf den Philippinen sind die Friseure…endlich mal angemessenes Preis-Leistungsverhäjtniss für meine mittlerweile etwas ausdünnende Haarpracht…40Cent Haar schneide und 40Cent rasieren. Eigentlich wollte ich mir nur die Haare schneiden lassen, aber der asiatische Kollege kam mit meinen Kotletten und 7 Tagesbart nicht ganz so klar und hat mit mal schön mehr als einen Zentimeter davon glatt rasiert (als Nebenprodukt vom Haar schneiden)….also musste der Rest auch ab, hätte sonst etwas idiotisch ausgesehen…außerdem hatte so auch mal die Haut unterm Bart die Chance gehabt, etwas von der Sonne zu sehen

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Weiter ging die Reise….vorallem ging´s langsam auf Weihnachten zu und die Verfügbarkeit an Zimmer hat rapide abgenommen, außerdem sollte es zum Ende nach all den etwas bescheidereren Unterkünften auch mal was entspanntes sein. Also ab auf die kleine Insel Siquijor (siehe Karte)

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und eine nacht in kleinen Klippenhütten verbracht (andere Gäste waren unter anderem der Jörg…”hi, ich bin de Jörg aus’m Saarland!”….seitwann stellt man sich denn mit dem Bundesland vor?)

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deswegen war ich auch nicht ganz so traurig nur eine Nacht dort zu verbringen (obwohl Aussicht, Ruhe und die anderen alle OK waren, aber wir hatten schon woanderes gebucht und bezahlt)…und weiter ging’s in unsere Weihnachtsdomizil…

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mit romantischen Sonnenuntergängen

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badenden Schweinchen

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ausgelassenen Nächten

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Postkartenstrände im Nachbarresort (auch wenn nicht badetauglich wegen Lavagestein 5 Meter hinter der Brandung, aber will schon schwimmen bei 30°?)

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Hohlblöcken vor der Haustür

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kleinen Geldautomatenengpässen so kurz vor Weihnachten in der “Stadt”

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weitere Impressionen dieser Metropole

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in den umliegenden Dörfern wurde dann eher alles in einem Laden zusammengefasst, hier der Frisör, der auch für Schuhe, Reifen und Fischernetze zustänig ist…hier nun die Frisörvariante

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Schubkarre gefällig?

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So, was jetzt genau an Weihnachten passiert, was sonst noch los war auf der Insel und wie es dann in Hong kong weitergeht…dies und viel mehr erfahrt ihr in der nächsten Folge von “National Geographic, lost on Philippines!”.

Ich muss mal langsam einchecken und zurück in den Winter fliegen..

Happy New Hong Kong 2010!

Blog en Chile | admin @ 1. Januar, 2010 um 6:51

Das zweite mal meiner Karriere durfte ich Silvester in einem nich ganz so kalten Land feiern…immerhin um die 15 Grad!

Also haben wir uns kurzer Hand mit der asiatischen Reisegruppe in den 25. Stock eines relativ hoch ausehendes Wohnhaus geschlichen (vielmehr dem Pfoertner gesagt, dass man zu Patrick Chang moechte, wer auch immer das is,  aber mit dem Namen Chang kann man auch nix falsch machen) und dann dort auf dem Dach dann einen perfekten Ausblick zu bekommen….selbst ohne Silvester haette sich der Ausblick gelohnt.

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Aber das warten auf 0Uhr hat sich auch derbe gelohnt! Hab noch nie so ein armes Feuerwerk gesehen. Muss daran liegen, dass man sich eher die Kraefte fuer das chinesische Neujahr (irgendann im Februar) aufhebt.  War aber trotzdem nen guter abend…was dann aber natuerlich mehr an den Leuten lag!

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Also in diesem Sinne: Happy New Year 2010!

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Philippinen 2009: die Route

Blog en Chile | admin @ 31. Dezember, 2009 um 9:01

Um mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen, und die unten bereits beschriebenen Punkte etwas besser zuordnen zu koennen, kommt jetzt eine google maps Karte mit dem wesentlichen Verlauf des Trips.

Der erste Eintrag “Mein kleines Reisetagebuch: Philippinen – Woche eins” wird von der tuerkisenen Linie dargestellt.

Der Beitrag “Philippinen – Woche eins Nachtrag und Woche zwei” ebenfalls durch die tuerkisenen (ist ja auch ein nachtrag) und “Nachtrag: Philippinnen Woche eins und zwei” wird dann von der blauen Linie fortgesetzt.

(koennte sein, dass das jetzt alle noch verwirrender ist als vorher, aber ich hoffe mal nicht)

Bilder und Text zur roten und gruenen Route werden in den folgenden Tage nachgeliefert….

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