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Also nun, nach den wohl 5 schönsten Strandtagen, die ich je hatte, wollten wir dann doch mal weiter, um was zu sehen. Und zwar die Äffchen und Faultiere.

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Am besten eignet sich für so etwas dann doch ein National Park, in dem die Tierchen sich schon frei bewegen, aber durch die Wanderwege schon an die Touris gewöhnt sind. So hat man doch etwas das Gefühl, die Viehcher in freier Wildbahn zu sehen, ohne dass sie beim kleinsten Geräusch davon hüpfen (OK, das Faultier hüpft nicht wirklich, aber die Affen!)

Aber erst mal Regen…zum Glück nur der Abend bei der Ankunft…hatte schon ganz vergessen wie Regen aussieht.

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(ich gebe zu auf dem Bild erkennt man gar nicht das es regnet, aber nicht umsonst haben sich alle unterm Dach am Busbahnhof zusammen geschart)

Schließlich haben wir den Ausflug zum National Park so gut getimed, dass wir Sonntag ankamen und dann rausfanden, dass der Park Montags geschlossen bleibt, um den Tieren wenigstens einen Tag in der Woche Erholung zu geben. Also schön einen Tag abhängen in einer etwas unspektakulären Küstenstadt (eher Städtchen). Wir haben die Costa Ricaner vom ersten Tag gesagt: Costa Rica ist nicht für seien Städte berühmt, sondern für die Natur und Strände! Merkt man hier auch.

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Am nächsten Tag dann

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wobei man sagen muss, dass das obige Totenkopfäffchen immer noch sehr schreckhaft ist, also Glück gehabt, dass er wenigstens einmal über uns geklettert und nicht sofort abgehauen ist…

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den folgenden Kollegen hat man eher gehört als gesehen, Brüllaffe

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nur die Faultiere waren leider etwas zu weit weg, um die genau Anzahl von Fingern überprüfen zu können, aber sie haben mich zumindest sehr an E.T. erinnert.

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und zu guter Letzt die neugierigen und etwas öfters zu sehenden Weiß-Kapuziner-Äffchen

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Super Beispiel von Evolution, da die in diesem Park sich so auf die Besuchergruppen eingestellt haben, dass sie eindeutig cleverer waren as der homo sapiens sapiens.

Vier, fünf spielen irgendwo in den Ästen auf Augenhöhe rum, während sich die Touristen-Paparazzis sich darum gruppieren. Dann kommen von oben oder hinten andere und haben mal ganz spontan die Keks aus Susanne’s Seitentasche des Rucksacks geklaut und schwups, war er weit weg und irgendwo oben im Baum mit unseren Keksen!

Gleiches Schauspiel am Strand ein paar Meter weiter. Da es sich einfach anbot ins Wasser zu gehen bei der Hitze, liegen nun mal Klamotten, Handtücher und Rücksäcke am Strand. Wenn keiner in der Nähe war, sind die kleinen Äffchen schnurstracks zum Rucksack, Reißverschluss aufgemacht und irgendwas essbares rausgenommen. Selbst als wir uns von dem Keksschock erholen wollten und kurz auf nem Baumstamm saßen kam schon wieder einer von hinten an den Rucksack und wollte ihn aufmachen. Haben es diesmal allerdings noch rechtzeitig gemerkt.

Also Punkt 1: Seit wann können Affen mit Reißverschlüssen umgehen?

Punkt 2: Seit wann sind menschlich produzierte Keks Hauptnahrungsquelle von Primaten im Regenwald?

Wahrscheinlich seitdem fast tägliche hunderte Touris durch den Park laufen…aber auf der anderen Seite, wenn es nicht so wäre, hätten wir die außer vielleicht im Zoo, auch nie gesehen. Lustig war es auf jeden Fall und ich glaube die Nahrungskette haben wir durch die Kekse nicht durcheinander gebracht, dafür passiert es zu oft und sie sind voll darauf angepasst.

Auf jeden Fall wurden wir von nen paar kleine Weiß-Kapuziner Affen verarscht.

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2 Kommentare zu “Äffchen-Party”

zu “Punkt 2″:
ich tippe mal, in etwa solang wie Papageien in den Philippinen sich von Tuetensuppen ernaehren … wenn nich sogar nen tick laenger …

stimmt, du hast Recht…diesen Umstand hatte ich ganz vergessen!

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